Bauern

Misfits Gemüse und Obst bekommen wir von unseren Bio-Bauern aus der Region.

Unsere Bauern sehen wir als “Genusshandwerker”. Sie sind nicht allein Landwirte und Gärtner, sondern entscheidende Akteure unserer Initiative. Bauer Christian Heymann von SpeiseGut aus Gatow (27 km) ergänzt unser Misfits-Gemüse mit vergessenen alten Sorten und unseren Säften. Oder Axel Szilleweit in Teltow (24 km) verdanken wir in den Wintermonaten das feine Teltower Rübchen, wie auch weitere Gemüsesonderlinge je nach Saison. Vom Ökodorf Brodowin erhiellten Misfits-Gemüse für unser Suppen-Projekt “Schräge Schätze”. Und so haben wir über das Jahr verteilt gut fünf Kooperationspartner für unser Gemüse. Jede/r von ihnen bekommt für ihre Produkte und ihre Arbeit einen fairen Preis.

 

 

 

Mitstreiter

Neben unseren Bauern arbeiten wir mit weiteren Partnern, denn unsere Initiative lebt vom Miteinander.

Sie alle verfolgen ähnliche Kriterien wie wir. Das saftige Brot für unsere Events bekommen wir z.B. von Second Bäck, einem Unternehmen, welches Bio-Brot vom Vortag verkauft. Herrenlose Äpfel, sowie deren Saft, beziehen wir vom Projekt Stadt macht satt und von SpeiseGut.
Bei allen Händlern und Genusshandwerkern stehen Fairness und Transparenz im Vordergrund.
Und weil bei uns eine gesunde Esskultur und Verantwortung nicht am Tellerrand aufhört, wählen wir auch die Materialien, mit denen wir arbeiten à la Misfits aus: Teller, Servierplatten, Besteck mit Makeln beziehen wir von der Recyclingbörse Herford oder von Berliner Flohmärkten.

 

Netzwerk

Culinary Misfits arbeitet in einem Netzwerk unterschiedlicher Akteure rund um nachhaltige Esskultur.

Angefangen haben wir 2012 in der Markthalle Neun in Kreuzberg. Aus dem Foodaktivismus heraus entwickelten wir uns Stück für Stück zu einem Gestalterteam zwischen Gemüse und Design. Neben Workshops mit eingeladenen Referenten, veranstalten wir unter anderem Veranstaltungen rund Lebensmittelverschwendung und verwandter Themen. Hendrik Haase alias Wurstsack oder auch die Kreativ-Köchin Tainà Guedes mit ihrem Brot-Kochbuch haben uns auf unserem Wege nicht nur bereichert, sondern gezeigt, wie wichtig Schnippeldisko, SauerCrowd und Co neben dem üblichen Einheitsbrei sind. Nicht zu vergessen sind alt eingessenene Hasen wie etwa Valentin Thurn, der unsere größte Inspirationquelle der Taste the Waste Bewegung war, Uli Westphal als Mutatoe-Künstler oder auch der Demo-Koch Wamkat.

Und sicherlich gibt es auch in Deiner Stadt Initiativen und Projekte!